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KI-Recherche & Produktkommunikation

VeVa – Wenn Forschung auf Unternehmertum trifft

Ein Konsumprodukt, das Gemüse länger frisch halten soll – entstanden aus Materialforschung, begleitet mit KI-gestützter Kommunikation auf dem Weg zum Markt.

2024 – heute
Eigeninitiative · Partnerschaft mit Dr. Jörg Schemminger
KI-Recherche, Marktanalyse, Antragsformulierung, Kommunikationsstrategie
Kategorie
KI-Recherche & Produktkommunikation
Zeitraum
2024 – heute
Rolle
Mitgründer · Strategie, Recherche & Kommunikation
Status
In Entwicklung
Ausgangslage

Wie wird aus einer Dissertation ein Produkt?

Dr. Jörg Schemminger hatte in seiner Dissertation die materialwissenschaftlichen Grundlagen geschaffen, auf denen VeVa (kurz für Veggie Vault) aufbaut. Das Wissen war da – aber zwischen einer akademischen Erkenntnis und einem marktfähigen Konsumprodukt liegt ein weiter Weg. Es fehlte an Marktverständnis, an einer überzeugenden Kommunikation gegenüber Geldgebern und an einer Strategie, die Forschungsergebnisse in eine Sprache übersetzt, die über das Labor hinaus funktioniert.

Jörg und ich kennen uns seit rund sieben Jahren: Ich war damals in der Wissenschaftsredaktion eines Schweizer Forschungsinstituts tätig, er war ein Forscher, über dessen Arbeit wir berichtet haben. Fünf Jahre später stand die Idee im Raum, gemeinsam ein Produkt aufzubauen. Er bringt die Materialwissenschaft, ich bringe die Produktidee, die Kommunikation und die KI-gestützte Arbeitsweise. VeVa ist das Ergebnis dieser Komplementarität.

5 Jahre
Vom Erstkontakt zur Partnerschaft
1 Antrag
Finanzierungsantrag eingereicht
laufend
Weitere Kennzahlen folgen mit Projektfortschritt
Vorgehen

Wie bin ich vorgegangen?

Der Weg von der Idee zum eingereichten Finanzierungsantrag verlief in Schlaufen, lässt sich rückblickend aber in vier Phasen erzählen.

  1. 1
    Marktverständnis aufbauen

    Bevor ich eine einzige Zeile geschrieben habe, musste ich den Markt verstehen. Mit KI-gestützter Recherche habe ich durchgearbeitet, wer im Bereich nachhaltige Lebensmittellagerung schon anbietet, wie gross das Potenzial ist und welche regulatorischen Rahmenbedingungen gelten. So wusste ich vor dem Antrag, in welchem Markt VeVa antritt.

  2. 2
    Wissenschaft übersetzen

    Jörg arbeitet mit FEM-Simulationen, also mit der Finite-Elemente-Methode, die das physikalische Verhalten von Materialien am Computer voraussagt. Meine Aufgabe war es, diese Erkenntnisse so aufzubereiten, dass sie in Anträgen und Pitches überzeugen. Nicht vereinfachen, sondern übersetzen: von der Fachsprache in eine Argumentation, die auch Fachfremde nachvollziehen können.

  3. 3
    Finanzierungsantrag formulieren

    Den Antrag habe ich verfasst und dabei KI als Sparringspartner eingesetzt, weil sie technische Passagen schneller verdichtet, als ich das von Hand könnte. Das Ergebnis ist ein Dokument, das die Simulationsergebnisse so erklärt, dass die Gutachtenden kein Materialwissenschaftsstudium brauchen. Aktuell warten wir auf die Rückmeldung.

  4. 4
    Kommunikationsstrategie entwickeln

    VeVa wird ein B2C-Produkt. Das heisst: Die Geschichte muss stimmen, bevor das Produkt auf den Markt kommt. Ich habe die Grundpfeiler der Markenkommunikation gelegt: wer VeVa kauft, wofür die Marke steht und in welchem Ton sie spricht. Das ist noch im Aufbau, aber die Richtung steht.

Das Spannendste an diesem Projekt ist die Übersetzungsarbeit: Simulationsdaten in Investorensprache verwandeln, akademische Tiefe in Markenstories giessen. Das kann keine KI allein – aber ohne KI hätte ich dreimal so lang gebraucht.

Ergebnisse

Was hat das Projekt bisher gebracht?

VeVa steckt mitten in der Entwicklung: Der Finanzierungsantrag ist eingereicht, die Produktentwicklung läuft gestützt auf FEM-Simulation und iteratives Design. Die Markenstrategie ist in den Grundzügen definiert, die Zielgruppe identifiziert. Der nächste Meilenstein ist die Rückmeldung zur Finanzierung.

Was ich aus dem bisherigen Prozess mitnehme: Forschung in Produkte zu übersetzen ist eine eigene Disziplin. Gute Daten allein überzeugen keine Geldgeberin und keinen Geldgeber, erzählen muss ich sie selbst. KI-Werkzeuge haben mir Recherche und Schreiben auf rund ein Drittel der Zeit verkürzt. Aber die strategischen Entscheide und das Gespür für den richtigen Ton nimmt mir kein Werkzeug ab: Das bleibt Handarbeit.

Was entstanden ist

Was konkret entstanden ist

  • Marktanalyse zu Wettbewerb, Potenzial und Regulatorik
  • Finanzierungsantrag (eingereicht)
  • Kommunikationsstrategie und Markenpositionierung (Entwurf)
  • Zielgruppenanalyse für B2C-Markteinführung
  • Weitere Ergebnisse folgen mit Projektfortschritt